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Thümler: Neues Kabel trägt zur stabilen Strompreisen bei

Verbindung zwischen Norwegen und Deutschland wichtig für Energieversorgung

Wesermarsch. Der CDU-Landtagsabgeordnete Björn Thümler begrüßt das Vorhaben des NorGer-Konsortiums, mit einem Seekabel den deutschen und den norwegischen Strommarkt zu verbinden. „Wenn wir künftig unseren Strom überwiegend aus erneuerbaren Energien beziehen wollen, dann genügt es nicht, überall Windräder und Solarkollektoren aufzustellen. Genauso wichtig sind gute Ideen, wie der erzeugte Strom gespeichert und weitergeleitet werden kann. Das NorGer-Vorhaben ist dafür ein tolles Beispiel”, sagt Björn Thümler. Das Konsortium plant, bei Windspitzen den überschüssigen Strom durch das Kabel nach Norwegen zu leiten und dort zu verkaufen bzw. in Wasser-Pumpspeicher-kraftwerken zu speichern. Bei Flaute könnte der Strom dann nach Deutschland zurückfließen. „Dies dient sowohl der Versorgungssicherheit als auch der Stabilisierung der Strompreise”, so der CDU-Landtagsabgeordnete.

NorGer plant, das Seekabel in Eckwarden anzulanden und dann bis nach Moorriem weiterzuführen, wo eine Konverterstation und ein Umspannwerk gebaut werden sollen. Hier soll der Strom dann ins deutsche Netz eingespeist werden. „Die Belastungen für die Wesermarsch sind relativ gering, weil das Kabel als Erdkabel verlegt wird”, sagt Björn Thümler. Kritik, dass das Planverfahren nicht transparent genug ablaufe, kann er nicht teilen: „NorGer hat gemeinsam mit der Regierungsvertretung Oldenburg, die das Raumordnungsverfahren leitet, im Juni eine Informationsveranstaltung in Brake angeboten, zu der die betroffenen Stadt- und Gemeindeverwaltungen sowie die Ratsmitglieder eingeladen waren. Leider haben wohl nur wenige von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht”, so seine Information.

Die Unterlagen zum laufenden Raumordnungsverfahren liegen zudem in den Rathäusern der betroffenen Kommunen aus; außerdem sind sie im Internet unter www.rov-norger-online.de einzusehen. Einwände können sowohl online als auch in den Rathäusern abgegeben werden. „Wer darüber hinaus Fragen hat, sollte sich einfach direkt an die Regierungsvertretung wenden”, empfiehlt Björn Thümler.

Weitere Informationen: www.rov-norger-online.de

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